DAS DING AM DEICH

Vom Widerstand gegen ein Atomkraftwerk

ein Film von Antje Hubert
DVD, D 2012, 96 Minuten, 16:9, Farbe, FSK ab 6 Jahre


1973 versetzten die Pläne zum Bau eines Atomkraftwerks die Bewohner der kleinen Elbgemeinde Brokdorf in Aufruhr. Ihr Protest wurde von AKW-Gegnern aus ganz Deutschland getragen und hielt 13 Jahre lang die Republik in Atem. Dennoch ging das AKW 1986 ans Netz, kurz nach dem Super-GAU von Tschernobyl. Dann wurde es ruhig in der Marsch, und nur noch wenige hielten an ihrem Widerspruch fest.
Der Film “DAS DING AM DEICH” unternimmt fast 25 Jahre später eine Reise in den abgelegenen Landstrich. Ein Jahr lang beobachtet er den Alltag mit einem AKW vor der Haustür und taucht mit den bewegenden Erinnerungen der widerständigen Anwohner in die Vergangenheit ein. Doch schon bald wird die Geschichte von der Gegenwart auf eine Weise eingeholt, die niemand erwartet hätte: Zuerst verlängert die Bundesregierung die Laufzeiten für alle AKW, und nur wenig später bebt in Japan die Erde …



1973 versetzten die Pläne zum Bau eines Atomkraftwerks die Bewohner der kleinen Elbgemeinde Brokdorf in Aufruhr. Ihr Protest wurde von AKW-Gegnern aus ganz Deutschland getragen und hielt 13 Jahre lang die Republik in Atem. Dennoch ging das AKW 1986 ans Netz, kurz nach dem Super-GAU von Tschernobyl. Dann wurde es ruhig in der Marsch, und nur noch wenige hielten an ihrem Widerspruch fest.
Der Film “DAS DING AM DEICH” unternimmt fast 25 Jahre später eine Reise in den abgelegenen Landstrich. Ein Jahr lang beobachtet er den Alltag mit einem AKW vor der Haustür und taucht mit den bewegenden Erinnerungen der widerständigen Anwohner in die Vergangenheit ein. Doch schon bald wird die Geschichte von der Gegenwart auf eine Weise eingeholt, die niemand erwartet hätte: Zuerst verlängert die Bundesregierung die Laufzeiten für alle AKW, und nur wenig später bebt in Japan die Erde…

“Die Regisseurin begleitet die engagierten, liebenswerten Protagonisten in ihren Erinnerungen und aktuellen Protestaktionen. Damit zeichnet sie sensibel und hoch emotional ein Stück Lebensweg, der durch den beharrlichen Kampf um Demokratie und Mitbestimmung geprägt ist. Die kontinuierliche Dokumentation über diesen langen Zeitraum sowie die Fülle an Archivmaterial und Zeitzeugengesprächen machen den Film zu einem in dieser Art einmaligen Zeitzeugendokument der jüngeren deutschen Geschichte.” (Jurybegründung zum Förderpreis der DEFA-Stiftung, Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2012)

mehr Infos und Begleitmaterial: www.dingamdeich.de

Kamera: Barbara Metzlaff
zusätzliche Kamera: Norbert Ehlers, Jonny Müller-Goldenstedt
Montage: Magdolna Rokob
Musik: Tivadar Nemesi
Titelgestaltung: Ute Storm
Dramaturgische Beratung: Kevin Young
Tonmischung: Stephan Konken, Konken Studios Hamburg
Color Grading: Ronney Afortu (BVK) Optical Art, Hamburg
Technical Support: Frank Knauer
Produktion: thede Filmproduktion

gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH
und der Filmwerkstatt Kiel der FFHSH

33. Filmfestival Max-Ophüls-Preis Saarbrücken 2012
16. Filmfest Schleswig-Holstein Augenweide März 2012
9. dokumentarfilmwoche hamburg April 2012
deutsch-russische Filmtage »Territorium Film« in Kaliningrad April 2012
22. filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern Mai 2012
Downtown Contempory Arts Festival, D-CAF Cairo April 2013
No Nukes Filmfestival Taipeh, Taiwan November 2013

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