Eiffe for President

Alle Ampeln auf Gelb

Regie Christian Bau
Deutschland 1995, 16mm, 65 Minuten, Farbe

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Ein Dokumentarfilm voller Musik und Inszenierungen mit einer neuen Sicht auf ’68, aus einer verrückten Perspektive. Im Mai 1968 kam niemand an ihm vorbei: “Eiffe der Bär” war überall. Tag und Nacht war Peter Ernst Eiffe unterwegs und überzog ganz Hamburg mit seinen Sprüchen. Höhepunkt und Ende seiner Karriere: Er fährt mit seinem Fiat Topolino in die Wandelhalle des Hauptbahnhofs ein und ruft dort die “Freie Republik Eiffe” aus. Zwangseingewiesen in die Psychiatrie [für 15 Jahre], wird er drinnen und draußen zur Legende.

Hamburg im Eiffe – Fieber
Die Eiffestory: Mai ’68 – ein junger Student überzieht ganz Hamburg mit seinen Botschaften.
Höhepunkt seiner Karriere: Er fährt mit seinem Fiat Topolino in die Wandelhalle des Hauptbahnhofs ein und ruft dort die “Freie Republik Eiffe” aus. Eine Legende, ein Mythos, der erste Graffiti-Künstler? Jedoch: es gab Eiffe wirklich; Peter Ernst, letzter Sproß einer hanseatischen Familie [siehe Eiffestrasse]. Verwandte und Freunde erinnern sich an ihn, seine Jugend, sein Tennis- und Hockeytalent, seine Außenseiterrolle im SDS. Im anschließenden Psychiatrieaufenthalt [15 Jahre] lebte Eiffe seinen Schreibwahn aus. Parteigründung in der Anstalt [Eiffe brothers], sein größter Wunsch war es, Präsident zu werden. Seine Mannschaft: Eiffe Bundeskanzler, Springer außen, Augstein innen, Bartels vom Eroscenter als Familienminister, Heinemann Rest.
Ein Dokumentarfilm voller Musik und Inszenierungen mit einer neuen Sicht auf 1968, aus einer verrückten Perspektive.
Eiffe der Bär ist lieb, stark und potent. Tel: 20 77 10. Mao, Rockefeller, Eiffe, das magische Dreieck.
Interviews mit Peter Schütt, Reinhold Oberlercher, Karl-Heinz Roth, Uwe Friedrichsen u.a.