Die thede wurde 1980 in Hamburg-Altona gegründet, ein Zusammenschluss von dokumentarisch arbeitenden Filmemacherinnen und Filmemachern, eine Produktionsgemeinschaft, ein Kollektiv.
Das Modell “Produktion und Vertrieb in eigener Hand” hat sich lange bewährt. In 37 Jahren sind 60 Filme entstanden.
Ende 2017 haben wir die GbR aufgelöst.
Weiter geht es mit dem Verein.

Schwerpunkt der thede e.V. wird in Zukunft der Verleih und die Entwicklung von neuen Vertriebskonzepten sein.
- Wir werden das analoge Repertoire digitalisieren und auf den neuesten technischen Stand bringen.
- Sukzessive werden so alle unsere Filme herausgebracht, um sie auch in Zukunft verfügbar zu machen.
- Das Verleihprogramm der thede wird zusätzlich erweitert um Filme auch von anderen FilmemacherInnen.
- Der Verein entwickelt zu einzelnen Dokumentarfilmen medienpädagogische Veranstaltungen und Begleitmaterial.
- Im Zusammenhang mit den Themen unserer Filme arbeitet der Verein mit verschiedenen Organisationen und Institutionen zusammen und führt gemeinsame Veranstaltungen durch.

Im Herbst steht ein Umzug an. Im Ostflügel der fuxEG wird die thede zwei Räume beziehen, ein Schnittstudio, betrieben von Maria Hemmleb, und einen Büroraum, in dem auch die neugegründete Filmproduktion von Antje Hubert, mairafilm, ihren Platz haben wird.

Zum Team der thede gehören zur Zeit:
Christian Bau, Alexandra Gramatke, Maria Hemmleb, Antje Hubert, Barbara Metzlaff.

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Historie

Die thede wurde 1980 von Filmemachern und Filmliebhabern “zwecks emanzipatorischer Medienarbeit” gegründet. In den Räumen eines alten Bettengeschäfts in der Thedestrasse, wurde die Idee eines Medienzentrums auf freundschaftlicher Basis verwirklicht.
In Hamburg gab es zu der Zeit schon das MPZ, Bildwechsel und Stadtjournal. In Freiburg die Medienwerkstatt, in Zürich den Videoladen.

Die ganze Geschichte ist nachzulesen in dem 1996 bei Schwarze Kunst erschienenen Buch “die thede 1980-1995” [ISBN 3-927840-23-8]. Das Buch kann man für 10 Euro zuzüglich Versand bei uns bestellen.