DAS VERSCHWUNDENE M

ein Film von Maria Hemmleb
D 2014, 75 Minuten


Maria Hemmlebs persönlicher Film über ihren Bruder Lukas Hemleb ist auch
eine Hommage an die universelle Sprache des Theaters.
In dem Spannungsfeld zwischen Kindheitserinnerungen und aktuellen Inszenierungen entsteht das Porträt eines außergewöhnlichen Theatermachers, der immer wieder neue kulturelle Horizonte erforscht.



Kurzsynopsis

Maria Hemmlebs persönlicher Film über ihren Bruder Lukas Hemleb ist auch
eine Hommage an die universelle Sprache des Theaters.
In dem Spannungsfeld zwischen Kindheitserinnerungen und aktuellen Inszenierungen entsteht das Porträt eines außergewöhnlichen Theatermachers, der immer wieder neue kulturelle Horizonte erforscht.

Inhalt

Lukas Hemleb – heute ein international gefragter Opern- und Theaterregisseur – verlässt mit 14 Jahren sein Elternhaus und schlägt sich allein durchs Leben. Während eines Besuchs bei seiner Schwester Maria in London kommt er mit Straßentheater in Berührung und ist entzündet. Nun kennt er seine Bestimmung: das Theater. Es folgen Regieassistenzen bei Peter Stein und Luc Bondy und schließlich eigene Inszenierungen. Ihn fasziniert der Ausdruck jenseits der Sprache, ein sehr physisches Theater. Es folgt eine außergewöhnliche Karriere, bei der nicht nur das zweite „m” aus seinem Namen verschwindet, sondern auch die enge Bindung an seine Schwester.
Jahre später begleitet Maria Hemmleb – mit vielen Fragen und Erinnerun-gen im Gepäck – ihren Bruder zu Proben in Moskau und Taipeh, für die er tief in die jeweilige Sprache und Kultur eintaucht, um direkt mit den Schau-spielern kommunizieren zu können. Nur Maria gegenüber wirkt er zurückhaltend und lässt Erinnerungen an seine Kindheit erst nach und nach zu. Aber dank alter Fotos und Filmaufnahmen gelingt es der Dokumentarfilme-rin zurückzuholen, was die beiden einst verbunden hat. Dabei erweisen sich die Erinnerung an die früh verstorbene Mutter und die gemeinsame Liebe zur Musik als starke Antriebsfeder, die Zeit und die Entfernung zu überbrücken.

The missing m – Synopsis English

„The missing m“ is a personal portrait of Lukas Hemleb, a german-french theater and opera director seen by his sister and filmaker Maria Hemmleb.


Lukas Hemleb left home when as he was only fourteen and submerged himself into the world of the stage arts. Without any formal training he later became a versatile theater director of international reknown.

In the process the second m disappeared from his last name as well as the strong bonds between brother and sister once shared during childhood.
Well equiped with questions and old family pictures, Maria Hemmleb follows her brother over a period of four years. She observes rehearsals in theaters and opera houses in Europe and Asia where her brother studies different languages intensively to be in direct contact with the actors and singers during the production’s process.

The brother reluctantly allows memories of the childhood to slip back into his mind. On the basis of old photographs, Normal-8 films Maria Hemmleb reconstructs their old bonds. In doing so, the early death of their mother, but even more their shared passion for music turn out to be strong incentive to bridge time and distance.

Contrasting childhood memories with her brother’s present stage productions
Maria Hemmleb’s film „The missing m“ is a portrait of an extraordinary theater- and opera director constantly researching various cultural backgrounds.

Buch, Regie: Maria Hemmleb

Kamera: Barbara Metzlaff,
zusätzliche Kamera:
Christian Bau, Jonny Müller-Goldenstedt

Montage: Maria Hemmleb, Angelika Strelczyk

Musik: Ulrike Haage

Dramaturgische Beratung
Antje Hubert

Sprecherin
Ulrike Haage

Grafische Gestaltung
Herbert Müller

Musikaufnahme
Philipp Fiedler

Tonmischung
Pierre Brand
Primetime Studio

Colorgrading
Ronney Affortu
Optical Art

Unterstützt durch
Filmförderung Hamburg Schleswig Holstein

Produktion
thede filmproduktion 2014

© die thede 2014

Feather © XinXin Nanguan Ensemble of Taiwan
Lukas Hemleb © die thede, Fedra – Moskau © die thede

das m_Plakat
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