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HISTORIE

Die thede wurde 1980 als gemeinnütziger Verein gegründet. Ein Zusammenschluß von Filmemachern und echten Filmliebhabern in einer Gruppe "zwecks emanzipatorischer Medienarbeit". In den Räumen eines alten Bettengeschäfts in der Thedestrasse, wurde die Idee eines Medienzentrums auf freundschaftlicher Basis verwirklicht.
In Hamburg gab es zu der Zeit schon das MPZ, Bildwechsel und Stadtjournal. In Freiburg die Medienwerkstatt, in Zürich den Videoladen.

Die ganze Geschichte ist nachzulesen in dem 1996 bei Schwarze Kunst erschienenen Buch "die thede 1980-1990"
[ISBN 3-927840-23-8].


Anfangsausrüstung
Halbzoll, Japan Standard 1, schwarz/weiß, tragbare Videorecorder, open reel. Lausige Qualität.
Nach kurzer Zeit war das Videomaterial nicht mehr zu gebrauchen, die Bänder lösten sich auf, fraßen sich an den Köpfen fest. Die Firma Sony bezahlte das Umspielen des gesamten Archivs auf ein neues System: U-Matic.
Inzwischen wird auf Beta SP und mit kleinen digitalen Kameras gedreht, immer noch Sony. Geschnitten wird auf dem eigenen AVID. Daneben immer auch auf Film gedreht und an Schneidetischen 35/16mm montiert. Meistens Dokumentarfilme.

Inzwischen hat sich viel geändert: Neue Räume; mehr Arbeit.
Nach 25 Jahren Clubcharakter wurde 1999 zusätzlich eine Firma gegründet.
Die thede filmproduktion.

"The times they are a changing." [Bob Dylan]
"But the beat goes on." [Cher]

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