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PRODUKTIONSSPIEGEL | Stand: Dezember 2009 |
"ab nach Rio" - Die Guggenheim Akte
Eine Rekonstruktion der Erinnerung über die Geschichte eines Hauses
Ein Film von Jens Huckeriede
Deutschland 2009, 87 Minuten, HD CAM/Digi Beta, Farbe

Ein Dokumentarfilm über das Erinnern und Vergessen 60 Jahre nach der Shoa. Zeitzeugen leben nicht mehr,
und der Autor begibt sich auf die Suche nach einer künstlerischen Strategie zur Schärfung der Wahrnehmung
für das Abwesende. In einem Labyrinth der Erinnerungen sehen wir Interviews mit Ivoné Simon (geb. Guggenheim)
aus Brasilien, den Söhnen des ehemaligen Hausbesitzers Michael und Claus Fritsche sowie den Wissenschaftlerinnen
Prof. Dr. Aleida Assmann, Prof. Dr. Gabriele Rosenthal und Dr. Claudia Curio u.a.
In der Stadtvilla Rothenbaumchaussee 121 in Hamburg lebte bis 1938 die jüdische Familie Guggenheim.
Das Haus wurde im selben Jahr von der Familie Fritsche erworben. Den Guggenheims gelang 1941 die Flucht
nach Brasilien.
Im Jahre 2007 verkauften die Fritsches die Stadtvilla. Bei der Prüfung der alten Architektenpläne wurde ein
von allen Seiten unzugänglicher Raum gefunden, der in seiner symbolischen Bedeutung für das verschwundene
jüdische Leben steht.
Hier beginnt die Spurensuche nach der Geschichte der ehemaligen Bewohner des Hauses.
Buch und Regie: Jens Huckeriede
Kamera: Bernd Meiners
Montage: Magdolna Rokob
Ton: B. Meiners/J. Huckeriede
Originalmusik: Ulrich Kodjo Wendt
Producer: Christian Bau
Gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig- Holstein GmbH
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