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WEITERE FILME UND VIDEOS



1994 -1979


Lebenüberleben

1994, 16mm, 9 Minuten, Farbe
Idee, Regie Jenny Ramcke, Andreas Voß

Eine Expedition zu unbekannten Ufern auf bekannten Gewässern. Von praktischen Überlebenstips bis hin zu Deutungsversuchen komplizierter Weltenbilder in Wolkenbildern. In Not zu geraten heißt, das Leben an seinen porösen Rändern zu spüren.



Zu Hundert Jahre Film
1993, 35 mm, 1:1.66, 5 Minuten, Farbe
Idee, Regie Manfred Oppermann | Kamera Barbara Metzlaff | Geräusche Roland Musolff | Produktion die thede, Peter Stockhaus

Am Anfang der Kinematografie standen eine Vielzahl von Geräten und Erfindungen, die belebte Bilder erzeugten. Sie begegnen mir heute als eine bunte Plastikschar im Souvenierladen oder Kaugummiautomaten. Diese Überlebensgeschichte wird in einer Installation "Zu Hundert Jahre Film" belegt; der Film dokumentiert diese Installation.



Das gelbe Leuchten
1993, U-Matic, 10 Minuten
Idee, Regie Jenny Ramcke, Andreas Voß

Ein Gewächshaus mit künstlicher Beleuchtung in Dithmarschen. Wie ein Naturphänomen gleicht es einer außerirdischen Erscheinung. Die Kamera kann nicht einfangen, was wir sehen. Das Warten wird Thema.



Mu
1993, 16mm, 15 Minuten, Farbe
Idee, Regie Jenny Ramcke

Es geht um das Strukturieren von Lebendigem, und die jedem Lebendigen eigene Struktur. In diesen Zeiten ist eine radikale Infragestellung der Bilder möglich. Der Zuschauer wird auf sich selbst verwiesen, auf sein eigenes Bild.



Eiffe Spot
1993, 35 mm, 90 Sekunden, Farbe
Idee, Regie Christian Bau, Artur Dieckhoff

Mit diesem kurzen Spot wurde das Kinopublikum aufgefordert, sich an den Recherchen zu einem Dokumentarfilm über "Eiffe" zu beteiligen. Es gab eine grosse Resonanz.




Alltäglichkeiten
1990, U-Matic, 7 Minuten, Farbe
Idee, Regie Jenny Ramcke

Eine Frau. Ein Alltag. Das Video setzt sich mit Sexualität, Gefühlen, Beklemmungen, Verklemmungen einer Frau auseinander.



Die rote Halle
1990, 16mm, 7 Minuten, Farbe
Idee, Regie Barbara Kusenberg, Nina Rippel

Eine Fabrikhalle soll zum Theater werden. Die Zeit dazwischen lädt ein zu einem ersten Spiel.



Cadavre Exquisit

1989, U-matic, 7 Minuten, Farbe
Idee, Regie Gerda Lampalzer, Nina Rippel

Eine Montage gemeinsamen Videomaterials, das durch kontinuierlichen Austausch in Form einer kursierenden Videokassette zwischen Wien und Hamburg entstand.



Hilfe Almosen [nicht mehr im Verleih]
1988, Video, 45 Minuten, Farbe
Regie Jenny Ramcke, Christian Bau, Gerd Breitbart | Kamera Ramcke, Bau, Breitbart | Schnitt Ramcke, Bau | Musik Roland Musolff | Sprecherin Helene Manos

Ausgangspunkt für den Film war eine Armenspeiseanstalt, die Ende vorigen Jahrhunderts von reichen Altonaer Bürgern gegründet wurde.



Ba Mi Mi [nicht mehr im Verleih]
1987, Super-8, 15 Minuten
Regie Peter Stockhaus
2 Monate Taipeh - eine Art Urlaubsfilm, nur ohne Strandleben.



Dialogzeichen
1987, Video, Farbe, 6 Minuten
Regie Maria Hemmleb

Zwei Künstler begegnen sich zeichnend. Die Kamera entfernt sich immer mehr von ihrem Betrachterstandpunkt und ist am Ende Teil der Zeichnung.



Giftschrank
1986, Video, s/w, 9,5 Minuten
Regie Manfred Oppermann

In diesem Video geht es nicht um Legendenbildung, sondern um NS-Propaganda. Der Ton einer Hitler-Rede wird mit synthetischen Bildern kontrastiert..



Liebeskummer
1985, Video, Farbe, 11 Minuten
Regie, Kamera, Schnitt Christian Bau, Jürgen Vallen | Musik Charly Schöppner

Ein Dokument der Besessenheit: Hafen, Kräne, Geräusche, Töne, Bilder, Zeichnungen. Ein spannendes Zusammentreffen dreier Bereiche: dokumentarisches Video/Kunst/Musik.



Schiff und Meer [nicht mehr im Verleih]
1985, Video,5 Minuten
Regie Maria Hemmleb, Ursula Schaffer

Ein Schiff schaukelt auf hoher See, Möven kreischen, ein neues Bild. Ein Spiel mit dem automatischen Focus.



Drei Unterwasserstücke mit Cello
1985, Video, Farbe, 6 Minuten
Regie Nina Rippel | Kamera Ulrike Zimmermann | Cello Wittwulf Malik

Eine Frau bewegt sich durchs Wasser, begleitet von Cellotönen.
(Preis für Videokunst, Marseille 1986)



Her mit dem schönen Leben
[nicht mehr im Verleih]
1986, Video, Farbe, 8 Minuten
Regie Christian Bau | Darsteller Habib Achour, Maria Hemmleb, Uwe Schwalbe, Jürgen Vallen | Kamera Maria Hemmleb | Musik Lydia Lunch, Test Department

Hoffnungsvoll der Titel, anders der Rest - beklemmende Sexualität, Folter. Wohin sollen meine Augen sehen, wenn ich bei der Arbeit im Filmkopierwerk täglich acht Stunden Pornofilme begutachten muß? Das Leben ist anders. Majakowski sagt 1918: "Du hast das Wort, rede, Genosse Mauser". Heute noch gültig!



Das Asylrecht
35mm, Farbe, 90 Sekunden
Kamera C. Girardet | Ton Roland Musolff

Eine Einstellung, an deren Anfang und Ende Gänsehaut einen Rücken überzieht. Diese Einstellung ist eingerahmt von weißer Schrift auf schwarzem Grund. Die Hauptaussage besteht aus dem Satz: "Das Asylrecht lebt dadurch, daß es in Anspruch genommen wird."
Während des Anschauens des Bildes ist eine Klangmontage aus Schritten, Gefängniszellen, Atmen, Schreibmaschinen und einem Schrei zu hören.



Wiedersehen
1983/86, Video, s/w, 17 Minuten
Regie Christian Bau, Manfred Oppermann | Kamera Oppermann | Schnitt Oppermann, Bau

Wiedersehen ist ein Ausschnitt aus einem Zyklus. Ein Film, der Unterhaltungen mit einem Freund zeigt. Er sehnt sich nach Klarheit, nicht unbedingt Weisheit; er ist auf der Suche nach Zusammenhängen, die für ihn Sinn geben. Dieser Film gibt Anlaß, darüber nachzudenken, warum Jugendliche Anfang der 30er Jahre zur Hitlerjugend gehen und dort finden, was sie suchen.



Hamburg Altona - ein starkes Stück [nicht mehr im Verleih]
Video, s/w, 90 Minuten
Produktion die thede

Es geht um die Sanierung Altonas, Stadtentwicklung und Geschichte, den Polizeipräsidenten, um Reichtum, Widerstand um die Bewohner Altonas und um uns.
Ein Dokumentarfilm mit einer Mischung aus Übertreibung, Inszenierung, Ratlosigkeit, langen Interviews, Beobachtungen und Agitation.



Aus Lust am Schauen
1983, Video, s/w, 30 Minuten
Regie Christian Bau, Manfred Oppermann | Kamera, Schnitt Oppermann, Bau

Eine fächerartige Montage aus Bildern und Gesprächen über die Zukunft. Wie soll alles weitergehen, das ganze Ding hier? Auch die Frage nach Video oder Zelluloid und ob wir überhaupt noch Lust haben. Wer viel fragt, bekommt viele Antworten. Das Band ist auch eine Antwort; auf der Suche nach sozialer Wirklichkeit; ohne Patentrezepte.



Thedebadfilm [nicht mehr im Verleih]
1981-85, Video, s/w, 30 Minuten
Regie, Kamera, Schnitt J. Mainusch, C. Bau | Produktion die thede

Das schöne Thedebad war jahrelang von Schließung und damit endgültiger Stillegung bedroht. 1981 begannen wir mit den Dreharbeiten und begleiteten die über vierjährigen Auseinandersetzungen und politischen Aktivitäten. Der Film ist dokumentarisch, er stellt das Bad und die Menschen vor, die es benutzen, ohne Kommentare. Ziel des Films war es, die Schließung des Bades zu verhindern.
Inzwischen arbeiten dort Künstler und Internetfirmen.



Hier das ist die AFA und jetzt?
1979, 16mm, s/w, 30 Minuten
Regie Erdmute Plaumann, Nina Rippel, Manfred Oppermann

Ein Dokumentarfilm über den Kinderbereich der AFA (Aktive Freizeitgestaltung Altona e. V.). Dieses Freizeitzentrum stellte über Jahre hin den festen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche dar. Ein Treffpunkt in dem als Sanierungsgebiet ausgewiesenen Stadtteil Altona-Altstadt. Der Film beschreibt die Atmosphäre und Arbeit in einem Teilbereich der AFA. Der Film ist Geschichte, die AFA hat sich 1982 aufgelöst.




FRÜHE VIDEOS ZU HAUSBESETZUNGEN

Die frühen Videos zu Hausbesetzungen sind alle nicht mehr im Verleih.



Hospitalstraße 6
1980, Video, s/w, 45 Minuten
Produktion die thede, MPZ

Ein schnelles aktuelles Band über die erste Hausbesetzung in Hamburg Anfang der 80er Jahre. Nachdem das Haus mehrere Jahre leerstand, wurde es am 27.9.1908 besetzt und am übernächsten Tag abgerissen.



Billrothstraße 55
1981, Video, s/w, 10 Minuten
Produktion die thede

Hausbesetzung in der Billrothstr. Interviews mit dem Sanierungsbeauftragten in Altona, dem Pressesprecher der SAGA, dem Bausenator u.a.





Amandastraße73
1981, Video, s/w, 15 Minuten
Produktion MPZ, die thede, Stadtjournal

Ein Videofilm über die Hausbesetzung Amandastr. 73 am 4.4.1981. Mit Eierwurf im Hamburghaus



Virchowstraße 56
1981, Video, s/w, 7 Minuten
Produktion die thede



Unser Haus für alle
1981, Video, s/w, 13 Minuten
Produktion die thede

Eine Hausbesetzung im Schanzenviertel am 29.5.1981.
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