Rote Nelke
Ein Film von Barbara Metzlaff
Deutschland 1994, Beta SP, 70 Minuten, Farbe
Die "Rote Nelke", ein ehemaliges Pionierlager, liegt in der Ost-Ukraine.
Seit dem Reaktorunglück verbringen hier viele "Tschernobyl-Kinder"
ihre Ferien.
"Es war eine Nacht von Freitag auf Samstag, also der Beginn eines
arbeitsfreien Tages ..."
Am 26. April 1986 explodiert der Kern des Reaktors 4 im Atomkrafwerk
Tschernobyl und eine der größten Umweltkatastrophen überzieht
die Erde. Der Arzt Dr. Valentin Belokon hatte in dieser Nacht
Bereitschaftsdienst und war als einer der ersten Helfer am brennenden
Reaktor. Er selbst wurde schwer verstrahlt und behandelt heute
noch die anderen Opfer. Sein Sommerarbeitsplatz ist die "Rote
Nelke". Nach seiner Idee soll es ein Sanatorium für strahlengeschädigte
Kinder werden. Deutsche Jugendliche unterstützen seinen Plan und
verbringen ihre Ferien mit dem Aufbau einer Krankenstation. Es
gibt Probleme.
Ein Laster mit Baustoffen verschwindet auf dem Weg nach Osten
und taucht wieder auf.
Buch, Regie, Kamera Barbara Metzlaff | EB-Technik Uwe Ahlborn | Montage Maria Hemmleb | Aufnahmeleitung Ukraine, Dolmetscherin Alexandra Gramatke | Produktion die thede, Peter Stockhaus