Axensprung
Deutschland 2004, 80 Minuten, Farbe
Regie Christian Bau
1977 dreht H. Costard seinen Film "Der kleine Godard". Auf Super-Acht. Godard entwickelt
darin die Idee für einen Film mit dem Titel: "Ist es möglich, in Deutschland Filme
zu machen?" Das Projekt kommt nicht zustande, Godards Frage aber bleibt aktuell.
20 Jahre später, 1998, bin ich mit H. Costard verabredet, um mit ihm über die Zukunft
unserer Filmarbeit zu sprechen: "Die Idee lebt, die grosse Sehnsucht, leicht mit dem Film
umzugehen, ohne Zwänge und ohne auf das grosse internationale Publikum zu schielen."
Ausgehend von diesen Fragestellungen besuche ich Freunde und Kollegen, um mit ihnen über
die Arbeit, die momentane Situation und mögliche Weichenstellungen zu sprechen.
Strategien zum Überleben. Persönliche Bestandsaufnahmen, Inventuren, Axensprünge.
Brauchen wir, um für das Weitermachen genügend Adrenalin zu poduzieren, drei Nieren,
wie Mariola Brillowska meint? Oder stimmt es, was Gustav Lamche aus London - genannt Schlacke -
sagt: "Du mußt es so machen wie Holger Meins!" Als Fazit von Thorwald Proll:
"Monsieur Godard - You are so far".
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Buch, Kamera, Regie Christian Bau | 2. Kamera Barbara Metzlaff | Schnitt Stefan Canham |
Assistenz Martina Begander | Musik Hendrik Lorenzen | Produktionsleitung Madeleine Dewald |
Produktion thede filmproduktion, Hamburg |
mit Hellmuth Costard, Jean - Luc Godard, Helena Villovitch, Jan Peters, Gustav Lamche (Schlacke), Gerda Lampalzer, Manfred Oppermann, Christian Lehmann - Feddersen, Claudia Richarz, Ute Holl, Peter Sempel, Mariola Brillowska, Jochen Wolf und Thorwald Proll.
Drehorte Wien, Hamburg, Dresden, London.
Gefördert von Film Förderung Hamburg GmbH
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